Ratgeber

Hochzeit

Kirchliche Trauungsmusik gemeinsam planen

Kirchenmusik, Solo-Viola und Gemeindegesang abstimmen: Fragen an die Gemeinde und eine Vorlage für Stücke, Zuständigkeiten und Startsignale.

Orientierung

Den Ablauf der eigenen Gemeinde als Grundlage nehmen

Fragt nach dem Ablauf eurer Trauung und den möglichen Musikstellen. Ein Wortgottesdienst und eine Trauung innerhalb einer Messe können verschiedene Beiträge vorsehen. Die konkrete Gemeinde klärt den Rahmen.

Die Kirchenmusik Kaarst empfiehlt, den Organisten bereits beim Beginn der Planung einzubeziehen. Das ist eine hilfreiche Orientierung, aber keine allgemeine Zusage zu bestimmten Stücken in jeder Kirche. Nehmt den zuständigen Kontakt eurer Traukirche in die Abstimmung auf.

Gemeindegesang und Solo-Stücke getrennt aufführen

Beim Gemeindegesang brauchen Gäste eine singbare Auswahl und passende Begleitung. Ein instrumentales Solo-Stück gibt dagegen Raum zum Zuhören. Notiert, wer welchen Beitrag übernimmt: Kirchenmusik, Chor, Gesang oder Viola.

Eine gemeinsame Besetzung muss musikalisch und organisatorisch vorbereitet werden. Noten, Tonart und mögliche Probe werden gesondert vereinbart. Bucht ein Solo-Instrument deshalb nicht automatisch als vollständigen Ersatz für alle musikalischen Aufgaben des Gottesdienstes.

Wunschstück, Position und Signal mit den Beteiligten klären

Nennt persönliche Stückwünsche und die gewünschte Stelle. Die Gemeinde prüft den gottesdienstlichen Rahmen; Kim prüft die Viola-Fassung. Ein Werk kann für einen eigenen Hörmoment passen und für eine andere Stelle ungeeignet sein.

Besprecht außerdem den Spielplatz, die Sicht zur leitenden Person und das Ende des Stücks. Beim Einzug zählen Weg und Reihenfolge, beim Auszug der Abschluss der Zeremonie. Dazwischen müssen Worte und gemeinsame Lieder verständlich bleiben.

Eine gemeinsame Einsatzliste zum Kopieren nutzen

Vorlage je Beitrag: Ablaufstelle: … · Stück und Fassung: … · zuständige Musiker:innen: … · Startsignal von: … · gewünschtes Ende oder Dauer: … · Zustimmung der Gemeinde: … · noch offene Frage: …

Fügt Datum, Kirche, Uhrzeit und den Kontakt zur Kirchenmusik hinzu. Ein anschließender Empfang erhält einen eigenen Abschnitt mit Spielort und Zeitfenster. Die bestätigte Liste wird vor dem Hochzeitstag mit allen musikalisch Beteiligten abgestimmt.

Weiter planen

Von der ersten Orientierung geht es direkt zu den passenden Leistungen, konkreten Planungsthemen und zur persönlichen Anfrage.

Termin und Ablauf anfragen

Gut zu wissen

Häufige Fragen.

Wer muss an der Musikplanung beteiligt werden?

Das Paar, die zuständige Gemeinde und Kirchenmusik sowie die gebuchten Musiker:innen. Für jeden Beitrag sollte eine zuständige Person klar sein.

Darf unser Lieblingslied in der Kirche gespielt werden?

Die Gemeinde klärt den gottesdienstlichen Rahmen. Zusätzlich wird die geeignete Viola-Fassung und notwendige Vorbereitung geprüft.

Übernimmt Solo-Viola den gesamten Gemeindegesang?

Das ist keine automatische Leistung. Gemeinsame Begleitung braucht passende Noten, Tonart, Beteiligte und eine eigene Vereinbarung.

Brauchen wir für jeden Einsatz ein Signal?

Eine eindeutig vereinbarte Stelle oder zuständige Person hilft. Vor allem Einzug und Ende der Zeremonie sollten musikalisch klar abgestimmt sein.